Oldtimer

Meine persönliche Computergeschichte

Amstrad PC 1512Dieses Bild war alles, was am Monitor erschien, nachdem an meinem ersten PC das Betriebssystem DOS gestartet war. Festplatten kannte ich nur aus Computerzeitschriften, der Computer hatte zwei 5 ein Viertel Zoll Diskettenlaufwerke mit einer unglaublichen Speicherkapazität von 1,2 Megabyte pro Diskette und Farbmonitore waren teurer Luxus. Eine Maus war nicht notwendig. Ohne Kenntnis der DOS-Befehle, ohne Wissen um den genauen Programmnamen, deren Funktionsweise, ohne Ordnung in den Disketten und das Wissen darum, wo welches Programm und welche Dateien gespeichert waren, ohne Kenntnis um die Dateistrukturen auf den Disketten war ein Arbeiten mit diesem Computer nicht möglich.

 

 

Sinclair ZX SpectrumMeine ersten Computererfahrungen allerdings machte ich 1985 mit einem ZX-Spectrum der englischen Firma Sinclair. Die Daten erschienen hier noch nicht auf einem Monitor, sondern auf einem ganz normalen TV-Gerät. Das Speichermedium war auch noch kein kein Diskettenlaufwerk, sondern ein ganz normaler Kassettenrekorder.

 

Commodore VC20Auch bei meinem nächsten Computer, dem Commodore VC20, benötigte ich noch keinen speziellen Computermonitor, sondern nur ein TV-Gerät. Allerdings ließ sich hier schon nicht mehr mit einem handelsüblichen Kassettenrekorder arbeiten. Obwohl ganz normale Audio-Kassetten verwendet wurden, benötigte ich zur Datenspeicherung einen speziellen Rekorder, der sich „Datasette” nannte.

   

Commodore C64Danach stand der Erfolgs-Homecomputer, der Commodore C64, endlich auch bei mir zu Hause. Dieser Computer hatte endlich auch ein externes Diskettenlaufwerk mit der stolzen Speicherkapazität von 160 KByte pro Diskette und einem Arbeitsspeicher von 64 KByte. Die Taktfrequenz des Hauptprozessors war 1 (ein!) Megahertz. Verglichen mit den aktuellen Dimensionen moderner Heim-PCs von bis zu 3 GHz Taktfrequenz des Hauptprozessors (= 3000 mal schneller als der C64) und 4 Gigabyte Arbeitsspeicher (= 64000 mal mehr als der C64 hatte) scheint es aus heutiger Sicht unmöglich, ein solches „Spielzeug” Computer zu nennen. Aber das war durchaus nicht so. Ich habe hier meine ersten Programmierkenntnisse in der Hochsprache „Basic” und danach in der Assembler-Maschinensprache erlernt. Mit diesem Computer gab es außer schönen Spielen auch ernsthafte Datenbank- und Steuerungsanwendungen.

 

 

 

Bildschirm des C64Dies war das Bild auf dem Monitor, nach dem Start des C64.
Man musste also auch hier noch viele kryptische Befehle kennen, um mit diesem Computer zu arbeiten.

   

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